Die Autorin

Saskia Calden wurde 1977 südlich von München geboren. Ihre Leidenschaft für das Schreiben und Erzählen von Geschichten entstand schon in der Kindheit. Seit eine ihrer Kurzgeschichten dem Nachbarsjungen eine schlaflose Nacht bescherte, war ihr Eifer geweckt.

Mit ihrem Thrillerdebüt „Der stille Feind“ landete sie auf Platz 5 der BILD Bestsellerliste und schaffte es an die Spitze der Amazon Kindle Charts. Ihr zweiter Thriller „Die Rachsüchtige“ knüpfte an diesen Erfolg an und schaffte es auf Platz 2 der BILD Bestsellerliste und auf Platz 1 der Amazon Kindle Charts.

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Interview mit Saskia Calden

Welche Art von Thriller schreibst du?

Ich schreibe Psychothriller ohne Blutvergießen, dafür aber mit viel Rätselspannung. Das heißt, ich halte den Leser nicht mit Grausamkeiten in Atem, sondern werfe ihn in ein Szenario, das Fragen aufwirft, die er unbedingt beantwortet haben will. Ich ermögliche es ihm, eigene Theorien aufzustellen – mit denen er hoffentlich daneben liegt. Und Nervenkitzel gibt es natürlich auch.

Worauf legst du bei deinen Thrillern besonderen Wert?

Mein größter Anspruch besteht darin, die Spannung durchgängig aufrechtzuerhalten. Außerdem ist mir eine gewisse Tiefe wichtig. Hinter jeder Geschichte verbirgt sich eine Botschaft, welche mit der psychologischen Entwicklung der Protagonistin zusammenhängt.

Wie würdest du deinen Schreibstil beschreiben?

In Rezensionen lese ich häufig, dass ich sehr auf den Punkt schreibe und mich nicht mit unwichtigen Nebensächlichkeiten aufhalte. Tatsächlich gibt es für mich nichts Schlimmeres als ausufernde Beschreibungen und langweilige Nebenschauplätze. Mein Schreibstil ist sehr bildlich und mitreißend. Ich liebe es, mit Worten eine Atmosphäre zu erschaffen, der sich der Leser nicht entziehen kann.

Planst du oder schreibst du einfach drauf los?

Ich plane. Bevor ich nicht weiß, wie sich die einzelnen Szenen aneinanderreihen, kann ich nicht mit dem Schreiben beginnen. Die Dramaturgie muss stimmen und der Leser muss durchgängig bei Laune gehalten werden. Wenn ich das Buch dann geschrieben habe, werfe ich nicht selten wieder alles um. Um noch mehr Spannung und eine noch bessere Entwicklung bei den Charakteren rauszuholen und dem ganzen mehr Tiefe zu geben, die für mich eine Geschichte erst zu einer guten Geschichte macht.